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Unsere Orgel

Reinigung und Überarbeitung der Klais-Orgel Opus Nr. 1194 (Baujahr 1960)

Unsere Klais-Orgel (Baujahr 1960) der renommierten Bonner Orgelbauwerkstatt Johannes Klais prägt seit Jahrzehnten den Klang unserer Kirche. Durch ihre besondere Aufstellung auf zwei gegenüberliegenden Podesten rechts und links des Altars entsteht ein einzigartiger räumlicher Klang. Nach rund 65 Jahren benötigt das Instrument eine umfassende Sanierung, damit es weiterhin im Gottesdienst und bei Konzerten erklingen kann. 

 

Geplante Arbeiten: 

  • Reinigung aller ca. 2500 Pfeifen 
  • Reinigungdes gesamten Orgelinneren und des Spieltisches[1] 
  • Überprüfung und Modernisierung der Elektrik
  • Erneuerung derLederpulpeten[2]
  • Überarbeitung des Spieltisches
  • Einbau eines modernen Setzer- und Koppelsystems[3]

 

Gerade für unsere Kirche der Jugend eröffnen neue technische Möglichkeiten (wie z.B. eine Loop-Funktion) spannende Wege, damit junge Menschen die Orgel entdecken und ihre Klangvielfalt erleben können. 

 

Die Kosten belaufen sich auf etwa 230.000 Euro. Helfen Sie mit! 
Mit Ihrer Spende bewahren Sie ein wertvolles Instrument, schenken vielen Menschen musikalische Freude und unterstützen das Weltkulturerbe des deutschen Orgelbaus und der Orgelmusik. 

 

[1] Der Spieltisch ist der Teil der Orgel, von dem aus der Organist/die Organistin das Instrument bedienen 

[2] kleine, kesselförmige Dichtungselemente aus weichem, dünnem Leder

[3] ein System, bei dem mit den Registerzügen eine Kombination eingestellt werden kann, die dann per Speicherknopf in einem elektronischen Speicher abgelegt wird. Hiermit ist es möglich, tausende von Kombinationen in verschiedenen Ebenen vorzudefinieren und per Knopfdruck abzurufen. 

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FlyerOrgelsanierung2-Sanierung-2026

Details zur Orgel

Orgelpfeifen_innen-Sanierung-2026

Im Klangbild verbindet die Orgel Klarheit, Transparenz und farbige Differenzierung. Solistische Register besitzen einen beinahe kammermusikalischen Charakter, während kraftvolle Pleno-Klänge und ein eindrucksvolles Tutti den Kirchenraum mühelos erfüllen. Die von Prof. Paul Schneider entworfene Disposition ermöglicht eine authentische Darstellung von Orgelmusik aus vielen Stilepochen – von barocker Polyphonie über romantische Klangwelten bis hin zu moderner Literatur.


Besonders bemerkenswert ist der Einsatz von Schleifladen in den Manualwerken, die an die Tradition großer Orgelbauer wie Gottfried Silbermann und Aristide Cavaillé-Coll anknüpfen. Im Laufe der Jahrzehnte konzertierten zahlreiche international renommierte Organistinnen und Organisten an der Orgel (damals noch St. Elisabeth), darunter Daniel Roth, Kurt Lueders und Suzanne Chaisemartin aus Paris. Sie brachte es treffend auf den Punkt: „C’est un orgue qui chante“ – „Das ist eine Orgel, die singt.“

 

Doch Schmutz und Verschleiß machen auch vor einem solchen Meisterwerk nicht halt. So bedarf die Orgel nach rund 65 Jahren einer umfassenden Restaurierung, damit sie weiterhin in jedem Gottesdienst als wichtiges Kulturerbe und aufgrund der vielfältigen Klangmöglichkeiten gespielt werden kann. Gerade auch als Kirche der Jugend bieten neue technische Möglichkeiten wie ein neues Setzer- und Koppelsystem mit bspw. einer „Loop-Funktionen“ tolle Chancen für einen Ort, an dem junge Menschen sich mit dem Instrument auch auseinandersetzen und es in all ihrer Klangfülle zu erleben. 

I Positiv

Gedackt 8'

Venezianerflöte 4'

Prinzipal 2'

Terz 13/5'

Sifflet 11/3'

Cymbel 4f

Krummhorn 8'

Tremolo

II Hauptwerk

Quintadena 16'

Prinzipal 8'

Rohrflöte 8'

Oktave 4'

Singend Gedackt 4'

Spitzquinte 22/3'

Superoktave 2'

Mixtur 5f

Trompete 8'

III Schwellwerk

Holzflöte 8'

Salicional 8'

Prinzipal 4'

Blockflöte 4'

Hohlflöte 2'

Sesquialter 2f

Scharff 4f

Schalmey-Oboe 8'

Kopftrompete 4'

Tremolo

Pedal

Prinzipal 16'

Subbass 16'

Quintadena 16' [2]

Oktavbass 8'

Rohrgedackt 8'

Choralbass 4'

Nachthorn 2'

Pedalmixtur 4f

Posaune 16'

Trompete 8'

Koppeln

Koppeln: III-I, I-II, III-II, I-P, II-P, III-P. Suboktavkoppeln (1995): III-I, III/II, III-III

Spielhilfen

Handregister, zwei freie Kombinationen, eine freie Pedalkombination, Tutti, Einzelabsteller für die Zungen. Crescendo an, Crescendowalze. Schwelltritt für III. Manual. 

IBAN DE13 5905 0101 0067 1689 89

Katholische Kirchengemeinde Saarbrücken St. Johann 

Verwendungszweck: Spende Orgelrenovierung eli.ja