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Impulse zum

Hören, Sehen, Beten und Mitmachen

Kerzenhalter mit Steinen

Heute haben wir einen Bastelimpuls für euch.

was ihr an Material braucht: ein paar Kieselsteine, eine Kerze, eine Heßklebepistole oder Sekundenkleber, Acrylfarbe und eine Fliese / eine Holzplatte / ein Teller als Boden.

Bemalt die Steine mit je einem Gesicht, das ein Gefühl oder ein Anliegen repräsentiert, was euch gerade beschäftigt. Klebt die Steine im Halbkreis um die Kerze herum auf. Zündet die Kerze an und nehmt euch einem Moment Zeit sie zu beobachten und eure Anliegen vor Gott zu tragen.

Eine schöne Dekoidee :) Wenn ihr keine gute Unterlage habt, könnt ihr die Steine auch einfach so um die Kerze herum aufstellen.
Viel Freude beim Basteln!


Von Osterlämmern und dem einen Lamm Gottes

Vielen läuft schon das Wasser im Mund zusammen, wenn sie das Wort ‚Osterlamm‘ bloß hören oder, wie gerade hier, lesen, denn sie verbinden damit in Gedanken den Geschmack von leckerem Backwerk oder einem guten Stück Fleisch. Das Osterlamm erscheint unter diesem Gesichtspunkt wie übrigens auch das Osterei als kulinarische Spezialität zum Osterfest am Ende der an Speisen eher kargen und auch sonst verzichtreichen Wochen der Fastenzeit.

Die Ursprünge dieser Tradition reichen bis ins frühe Judentum zurück. So sind das Schächten und der Verzehr von Lämmern ein zentraler Bestandteil des jüdischen Pascharituals, das in Erinnerung an den Auszug Israels aus Ägypten begangen wird. In der hebräischen Bibel (Ex 12, vgl. Num 9,1-4; Dtn 16,1-8) heißt es, dass Gott jeden Erstgeborenen der Ägypter töten, an den Häusern der Israeliten jedoch vorbeigehen werde, wenn er den mit dem Blut eines Lammes eingestrichenen Türpfosten erblickt (Ex 12,13). Somit tritt das Lamm, indem es geschlachtet wird, sowohl in einer den Tod abwendenden als auch in einer die Befreiung aus der ägyptischen Gefangenschaft ermöglichenden Funktion in Erscheinung.   

Dieses Bild übertrug der Prophet Jesaja auf seinen ‚Gottesknecht‘, einer prophetischen Gestalt, der vier Lieder gewidmet sind (Jes 42,1-9; Jes 49,1-9; Jes 50,4-9; Jes 52,13-53,12). Im Zentrum des vierten Liedes steht ein leidender Gerechter, der sein Leid nicht nur hinnimmt, sondern selber zum Opfer wird, das die Schuld der Täter sühnt. So heißt es: Wie ein „Lamm, das man zum Schlachten führt“ (Jes 52,7), erträgt er das Leid, und sein Leben wird „als Schuldopfer“ hingegeben werden (Jes 52,10).

Das Neue Testament identifiziert diesen Gottesknecht mit Jesus Christus. Johannes der Täufer spricht von Jesus als dem „Gottes Lamm, das die Sünden der Welt hinwegnimmt“ (Joh 1,29). Zudem wird mit der Lamm-Gottes-Symbolik auch der Bezug zum Paschalamm und damit zum Pascharitual hergestellt. Dem Bericht der drei synoptischen Evangelien zufolge fand Jesu letztes Abendmahl in der Nacht zum Paschafest (oder Pessachfest) statt, womit die enge Verbindung von Eucharistie und Lammsymbolik in Kraft gesetzt worden ist.  

In der christlichen Ikonographie sehen wir oft ein Lamm abgebildet, das eine Fahne mit dem Christusmonogramm trägt. Die in diesem Monogramm übereinander geschriebenen Buchstaben Chi und Rho des griechischen Alphabetes stehen für die ersten beiden Buchstaben des Wortes ΧΡΙΣΤΟΣ (Christus). Als Attribut des Lammes deutet diese Osterfahne wie auch die Siegesfahne (rotes Kreuz auf weißem Grund)  darauf hin, dass in der Auferstehung Jesu Christi der Tod überwunden ist. Zu der Überzeugung der ersten Christen, dass Jesus für die Vergebung unserer Sünden den Kreuzestod erlitten habe, tritt nun die Hoffnung, dass mit seiner Auferstehung der Tod überwunden sei.

In diesem Sinn feiern Christen in aller Welt an Ostern, dass Gott in Jesus Christus seine bedingungslose Liebe allen Menschen geschenkt hat, oder mit den Worten des Johannesevangeliums: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ (Joh 3,16)

Ostern, das Fest der Auferstehung, ist also mehr als nur ein kulinarischer Höhepunkt.

Lass Kirche in dein Wohnzimmer kommen!

Richte dir zu Hause eine Gebtsecke ein, dort, wo du gerne zur Ruhe kommst, wo du dich wohl fühlst. Vielleicht auch dort, wo du den Livestream Gottesdienst mitfeierst. Sei kreativ :) Schick uns ein Bild davon dazu an: eli.ja(at)bistum-trier.de oder per whatsapp an 0160 97287917 oder hier per facebook. Wir sind gespannt auf euer "Homeoffice" fürs Gebet.
#KircheimWohnzimmer
#Nähewahren
#füreinander
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Und hier einige eurer Gebetsecken, die ihr uns geschickt habt


Eine Spurensuche

Hase, Ei und Ostern. Wie hängt das miteinander zusammen?

Hier könnt ihr den Artikel als PDF downloaden.

Der Osterhase im Volksglauben

Seine wahrscheinlich früheste literarische Erwähnung findet der Volksglaube an den Osterhasen in der Abhandlung „De ovis paschalibus – Von Oster=Eyern“, die der Mediziner und Botaniker Georg Franck von Franckenau 1682 unter dem Namen seines aus Frankfurt am Main stammenden Dokto­randen Jo­hannes Richier veröffentlichte. Dort wird von Eiern berichtet, die in Oberdeutschland, in der Pfalz, im Elsass und benachbarten Regionen sowie in Westfalen „Hasen-Eier“ genannt werden. Für Georg Franck von Franckenau handelt es sich dabei um „eine Fabel, mit der sie Einfältigen und Kindern  weismachen, dass der „Oster-Hase“ diese Eier lege und sie in Gärten im Gras, unter Sträu­chern und Büschen etc. verstecke, wo sie unter dem Gelächter und zum Vergnügen der Erwachsenen von den Kindern mit großem Eifer gesucht würden“.[1]

Zunächst hatte der Osterhasen weitere Gefährten, die wie er die Eier lieferten. So konnte noch Pfarrer Gottlieb Jakob Kuhn (1732 – 1793) festhalten: „Lieblich, und der poetischen Darstellung wür­dig, schien mir der im Emmenthale waltende Kinderglaube, daß nicht der Osterhase, sondern der Ku­ckuck die bunten Eyer bringt, in von Primeln, Geißglöckchen (Anemone nemorosa) oder in Ermange­lung derer, nur von Hasel- und Weiden-Kätzchen gemachte Nester legt, und dadurch der Kinderwelt ein willkom­menes Frühlings-Fest bereitet.“[2] Auch in Teilen der Schweiz, etwa im Kanton Zug und teil­weise im Kan­ton Luzern liefert der Kuckuck die Ostereier. In Thüringen, Fürstenfeldbruck (Oberbay­ern) und Schles­wig-Holstein ist der Hahn der Überbringer. In Teilen Thüringens auch der Storch, in Westfalen gebiets­weise der Fuchs.[3] Im Laufe des 19. Jahrhunderts konnte sich der Hase, zunächst in Süddeutschland als Überbringer der Eier gegen seine Konkurrenten zunehmend durchsetzen, so dass zum Beginn des 20. Jahrhunderts die Rede „vom Hasen, der die Eier gelegt habe“, am verbreitetsten war.[4]

Wie so vieles Heilbringende, müssen auch die Ostereier versteckt und gesuchtwerden, was auch „Os­terhas jagen“ genannt werde.[5] Das wohl älteste Zeugnis für das Verstecken der Eier stammt von Abt Jakob Vogler vom Kloster Schuttern, der in seinem Tagebuch zum 16. April 1691 anmerkt: „Den hiesi­gen Kindern verstecke ich Ostereier im Garten.“[6]„Für Kinder versteckt man gekochte und bunt­gefärbte Eier in den Winkeln der Stube, oder, wenn das Wetter es zuläßt, im Garten. Man macht auch wohl ein Nest von Moos und setzt einen Haasen darauf. Dann suchen die Kinder die Eier, die der „Haas“ oder „Osterhaas“ gelegt hat.[7]

Johannes Maringer führt die Ursprünge dieses Volksglaubens bis ins 3. Jahrtausend zurück, wenn er in seinem Aufsatz „Der Hase in Kunst und Mythe der vor- und frühgeschichtlichen Menschen“ erklärt, dass der Hase bereits im hethitischen Brettspiel eine prominente Rolle gespielt hat, wobei das Spiel „kein rein profaner Zeitvertreib, sondern ein spielerischer Nachvollzug mythischer Geschehnisse“ ge­wesen sei. In dem Spiel ging es darum, die Hasen, die durch Setzsteine vertreten wurden, zu jagen. Wie nun der Hase zu den bemalten Eiern gekommen sei, erklärt sich Maringer damit, dass die ältes­ten Setzsteine aus dem antiken Sieglungshügel Tell Brak in Nordsyrien (3. und 2. Jahrtausend v. Chr.) hal­bierte Eier aus Stein oder gebranntem Ton waren, denen die Ohren des Hasen eingeritzt sind. Und sie alle seien mit roter Farbe bemalt. Für Maringer ist es daher „nicht erstaunlich, daß der Osterhase sie bringt und sie laufend eingesammelt werden müssen“.[8]

 

Der Hase als Symbol der Auferstehung

Im Physiologus wird der bergauf flüchtende Hase als Sinnbild des Christen gedeutet, der sich vor dem Teufel zu Jesus rettet: „Des Hasen hat David gedacht: Der Felsen ist den Hasen eine Zuflucht. Der Phy­siologus sagt von ihm: Er ist ein guter Läufer. Wenn er gejagt wird, flieht er in felsiges und anstei­gendes Gelände, und dann werden die Hunde samt dem Jäger müde und haben nicht die Kraft ihn zu erjagen, und so kommt er heil davon. Wenn er sich aber zu abschüssigem Gelände wendet, kann er nicht so gut rennen, weil seine Vorderbeine zu kurz sind, und im Nu faßt ihn der Hund. Und deshalb sucht er die Stellen, wo es nach oben geht. - So auch du, Mensch, so du verfolgt wirst von den feindli­chen Mächten samt dem Jäger, dem Teufel, der Tag für Tag darnach trachtet dem Menschen nach dem Leben zu stellen: suche den Felsen und die Höhen, von welchen auch David sagt: Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, woher mir Hilfe kommen wird. - Denn wenn der Böse sieht, daß der Mensch nach abwärts läuft und auf das Irdische bedacht ist und auf das, was dieses Leben zu bieten hat, dann kommt er ihm nur um so eifriger nahe mit seinen Schlichen! Wenn er aber sieht, daß der Mensch läuft nach dem Willen Gottes und aufsucht den wahren Felsen, unseren Herrn Jesus Christus, und daß er die Anstiege der Tugenden hinangeht, dann wendet er sich um wie ein Hund nach dem Worte Davids: Abwenden sollen sich nach rückwärts und in Schmach und Schande fallen soll die, so mit Böses wollen.“[9]

Allgemeine Aussagen über die körperlichen Besonderheiten und die Verhaltensweisen des Hasen wer­den im Physiologus mit religiösen Spekulationen verbunden. Unter dem Titel ‚Physiologus‘ wurde wahrscheinlich um 200 n.Chr. in Alexandria eine Reihe von belehrenden Texten insbesondere über Tiere zusammengestellt, die ursprünglich aus sehr unterschiedlichen Quellen stammten. Gemeinsam ist all diesen Texten, dass bestimmt Sachaussagen auf den so genannten Physiologus (Naturforscher) als naturkundliche Autorität zurückgeführt wurden. Seine Aussagen wurden dann von einem christli­chen Autor im Hinblick auf Christus, die Gläubigen, den Teufel usw. allegorisch ausgedeutet. Wenn heute vom Physiologus gesprochen wird, dann ist vor allem diese religiöse Kommentierung der ur­sprünglichen naturkundlichen Beschreibungen gemeint. Der Physiologus stellt also die christliche Be­arbeitung eines rein naturkundlich orientierten Werkes eines ‚Naturkundigen‘ (physiológos) dar.[10]

Im Alten Testament tritt der Hase an zwei Stellen prominent in Erscheinung. So heißt es in Ps 104, 18: „Die Steinklüfte sind den Hasen Zuflucht.“ (Vgl. Spr. 30,26: „Hasen, ein schwaches Volk; dennoch legt es sein Haus in den Felsen.) Didymus der Blinde (310 – 398) erklärt dazu in seiner Paränese: „Und auch du, obwohl du ein schwaches Wesen bist, nimm Zuflucht zum Felsen des wahren Glaubens und richte dein Leben auf ihn aus. Auf Tagen gestützt kommt man ins Reich, verzweifle also wegen deines schwa­chen Glaubens nicht am Himmelreich, sondern befolge im Vertrauen auf dessen Verheißung die Ge­bote, deren Erfüllung die Verheißung eintreffen läßt.“ (PG 39, 1644A)

Johannes Bapt. Bauer kommt angesichts der griechischen Texte zu dem Schluss: „[…] der Hase wurde ursprünglich auf den Heiden, auf den Katechumenen gedeutet, der zu Christus kommt. […] Der Hase, der sein Haus auf den Felsen gebaut hat, der Ungläubige, der durch die Taufe seine Existenz auf Chris­tus gegründet hat, er allein hat Hoffnung auf ein neues Leben.“ Ganz ähnlich gelte für die latei­nischen Texte: „Galt der Hase als das animal salacissimum (das geil machende, seinen Trieben freien Lauf las­sende Tier, M.F.), so ist er das Bild des noch nicht zum Glauben gekommenen, in seinen Leidenschaften und Sünden verstrickten Heiden. Dieser wendet sich aber mit seinem ganzen Wesen zu Christus, grün­det sein Haus auf den Felsen, indem er zum Glauben kommt.“[11]

Ambrosius von Mailand (339 – 397) war es schließlich, der den Hasen als Symbol für die Auferstehung ins Spiel gebracht hat.[12] Um die Verwandlung bei der Auferstehung zu erklären, führt unter anderem den (Schnee-)Hasen als Beispiel an: Was wir von den Hasen am leichtesten lernen können, ist, dass ihr Fell im Winter weiß wird, während im Sommer die Farbe zweifelsfrei wieder zurückkehrt. Das führt mich dazu, dass auf den Glauben an die Verwandlung hin, die in der Auferstehung bestehen wird, uns dieses Beispiel herausfordert, aber so, dass wir von jener Verwandlung sagen, was der Apostel in al­ler Deutlichkeit so ausgedrückt hat: ‚Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwan­delt werden‘, und weiter heißt es: ‚die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden ver­wan­delt werden. Denn dieses Verwesliche muss anziehen Unverweslichkeit, und dieses Sterbliche muss anziehen Unsterblichkeit.‘ (1 Kor 15,51ff.)[13]

 

Der Hase in der christlichen Kunst

Immer wieder hat sich dann die bildende Kunst des Hasen angenommen. Im 16. und 17. Jahrhundert taucht er als Paradies­symbol in Bildern von Peter Paul Rubens (1577 - 1640) und Hans Baldung [Grien] (1484 - 1545) auf. Hier schwingt möglicherweise auch noch die Deutung des Hasen als (heidnisches) Fruchtbar­keitssymbol mit.[14] Auch in der Mariensymbolik tritt der Hase auf, etwa in der "Madonna mit dem Ka­ninchen" vom italie­nischen Renaissancemaler Tizian (1488 - 1576). Die in der christlichen Iko­nografie ungewöhnliche Darstellung einer Madonna mit dem Jesusknaben, die mit einem weißen Ha­sen spielt, kann hier christologisch gedeutet werden. Zusammen mit dem Korb mit Brot und Wein, einem Sinnbild für den Opfertod Christi, kann diese Darstellung als Hinweis auf die Wiederauferste­hung Christi nach dem Tode gelesen werden.[15]

 


[1]In Germania Superiore, Palatinatu nostrae, Alsatia et vicinis locis, et in westphalia vocantur haec ova di Hasen=Eier a fabula, qua simplicioribus et infantibus imponunt Leporem (der Oster=Hase) eiusmodi ova exludere, et in hortis in gramine, fruticcis etc. abscondere ut studiosius a  pueris investigentur, cum risu et jucunditate seniorum. (Johannes Richier: Disputatione ordinaria disquirens de ovis paschalibus. Von Oster-Eyern, in:Satyrae Medicae. Nr. XVIII. Heidelberg 1682, S. 6).

[2] Gottlieb Jakob Kuhn, Volkslieder, zweyte, ganz umgestaltete Ausgabe, Bern 1819, S. 161.

[3] Vgl.: Art.: Osterei, in: Handbuch des deutschen Aberglaubens, Bd. 6, Sp. 1329.

[4] Vgl.: Art.: Osterei, in: Handbuch des deutschen Aberglaubens, Bd. 6, Sp. 1329.

[5] Art.: Osterei, in: Handbuch des deutschen Aberglaubens, Bd. 6, Sp. 1329.

[6] Art.: Osterei, in: Handbuch des deutschen Aberglaubens, Bd. 6, Sp. 1329

[7] Meier, Gebräuche, Nr. 65. Vgl.: Adalbert Kuhn (Hg.), Sagen, Gebräuche und Märchen aus Westfalen und einigen andern, besonders den angrenzenden Gegenden Norddeutschlands, Teil 2, Leipzig 1859, S. 143.

[8] Johannes Maringer, Der Hase in Kunst und Mythe der vor- und frühgeschichtlichen Menschen, in: Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte, Vol. 30, Nr. 3 [1978], S. 219 – 228, hier: S. 225.226.

[9] Der Physiologus, übertragen und erläutert von Otto Seel, Stuttgart 1960, S. 47.48

[10] vgl. N. Henkel, Studien zum Physiologus im Mittelalter, 1976, S. 12ff.

[11] Johannes Bapt. Bauer, Lepusculus Domini: Zum alschristlichen Hasensymbol, in: Zeitschrift für katholische Theologie, Vol. 79, Nr. 4 (1957), S. 457 – 466, hier: 461 u. 463.

[12] Vgl.: LCI, Bd. 2, Sp. 221.

[13] Lepores certe, quod de proximo facile cognovimus, hieme albescere, aestate in suum post colorem redire non dubium est. Haec ideo libavi, ut ad commutationis fidem, quae in resurrectione futura est, etiam ista exempla nos provocent, sed ita ut commutationem illam dicamus, quam apostolus evidenter expressit dicens: ‚omnes quidem resurgemus, non omnes autem inmutabimur‘, et infra ait: ‚et mortui resurgent incorrupti et nos inmuta-bimur, oportet enim courruptibile hoc induere incorruptelam et mortale hoc induere inmortalitatem‘ (1 Kor 15,51f.)

[14] Quelle: www.svz.de/4255056 ©2020 (27.03.2020).

Hey, es geht weiter!

Hannah hat für uns "Hey" von Andreas Bourani gecovert. Danke dafür!
Hört doch mal rein:
 

"Wenn jeder Tag dem andern gleicht" - Im Moment steht alles irgendwie still. Das Gefühl, dass jeder Tag dem andern gleicht, dass man nicht einmal mehr weiß, welcher Tag eigentlich ist, stellt sich ein. Aber hey! Es ist okay auch mal unsicher zu sein, Angst zu haben. Aber hey! Auch das wird vorüber gehen, wir wissen nicht wann und wie, aber es wird vorbei gehen.

#durchhalten
#Nähewahren#Distanzhalten#stayathome
#andràtuttobene


Heute in 9 Monaten ist Weihnachten!

Letzte Weihnachten haben uns Menschen Bilder ihrer Krippen von zu Hause geschickt und uns gesagt, was Leben für sie bedeutet.

Schaut und seht:


Worüber staunst du?

Hört doch mal in diese Statements rein, worüber hier gestaunt wird:

Trotz und weil diese Krise ist - mal auf das Staunenswerte und Wunderbare in der Welt schauen!


Auf neuen Wegen

Dieses Lied, das für die Christmette 2017, von David und Vivienne geschrieben wurde, passt ganz gut in diese Tage:

Vielleicht kennen das einige von euch, sich alleine zu fühlen: "Ganz alleine. und ich frage dich: Hast du mich vergessen?"

Hört rein und lasst euch zusichern: "Siehst du mich nicht? Fühlst du es nicht? jeder Umweg, jeder Schleichweg. nicht immer sichtbar, bin ich doch da!"

Schön zu spüren, wer sich in diesen Tagen bei einem meldet, nach der Gesundheit erkundigt und seine Hilfe anbietet, wie Mensch und Gott für mich da sind - wenn ich es zulasse, wenn ich hin höre.

Diese Krise wird die Welt, wie wir sie kennen, verändern. Dann sind tatsächlich neue Wege erforderlich.
"Und ich lauf auf neuen Wegen! Hand in Hand mit dir. Auf neuen Wegen. Welch ein Jubel, welch ein Segen, du bist bei mir! Ich lauf auf neuen Wegen im Jetzt und hier."


Point of no return

Das Gefühl mit dem Rücken zur Wand zu stehen, kennen in diesen Tagen wohl viele. Es scheint kein Zurück zu geben. Gemeinsam müssen wir diese Situation bewältigen. Wir bleiben auf Abstand und halten doch Nähe. Hört doch mal in diesen Song von The GAP-Project rein:

 

Hier noch der Songtext zum Nachlesen:

Point of no return
Idee: Toni S. Text: Patrick W. Musik: The GAP-Project

If you should tryin´ one day to cross the great wide ocean
and leave the solid ground, the solid ground,
then you will come to the point where your way back home is further
than any goal around, any goal around… to solid ground.

When open waters are all around you the only way out is to get through.
That´s the lesson you learn at the point of no return... of no return.

Your decision to keep on swimming might be irrational, strange
and full of fear… of panic and fear.
Then you will look in your heart and your soul for a million reasons
they could tell you why you`re here – what brought you here... all alone right here.

Cause open waters are all around you the only way out is to get through.
That´s the lesson you learn at the point of no return... of no return.

Cause open waters are all around me the only way out is to get through.
That´s the lesson I learn at the point of no return.

#Nähewahren#Distanzhalten#imGebetverbunden#andràtuttobene



"Sag mir, dass dieser Ort hier sicher ist"

"Sag mir, dass dieser Ort hier sicher ist"

Sicherheit, ein sicherer Ort - danach sehnen wir uns in diesen Tagen. Und doch muss ich akzeptieren: Kein Ort scheint wirklich sicher zu sein. Ich bin ohnmächtig. Ich kann nichts tun.

"Diese Welt ist schnell
Und hat verlernt beständig zu sein"

Rasend schnell scheint sich etwas zu verbreiten, dessen Ausmaß wir nicht richtig einschätzen können…

Und was gibt mir Halt und Sicherheit?

"Gib mir 'n kleines bisschen Sicherheit
In einer Welt in der nichts sicher scheint"

Was ist schon sicher?
Wir können sicher füreinander da sein, aneinander denken, füreinander beten. Wir müssen die Geschwindigkeit gezwungenermaßen aus unserem Alltag raus nehmen. Es gilt, die Ungewissheit auszuhalten. Es bleibt nur zu vertrauen und zu hoffen.

Sicher bleibt und wird nicht geschlossen, ausgesetzt oder abgesagt:
#Beziehung#Vertrauen#Solidarität#Glaube#Liebe#Hoffnung

Danke an Vivi, für dein wunderschönes Cover von "Irgendwas, das bleibt" (Silbermond).

Anhören, durchatmen, durchhalten!