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Der Ostergarten

Impulse zum Mitmachen!

Der Ostergarten

Alle Impulse zum Download

Vor Ostern gab es drei Wochen lang, jeden Mittwoch und Sonntag, einen neuen Impuls zum Mitmachen besonders für Kinder und Familien. Dabei haben wir mit euch zusammen einen Ostergarten gestaltet, der mit jedem Impuls ein bisschen gewachsen ist.

 

Hier findet ihr alle Impulse zum Ostergarten in einem Dokument zum Download!


Wir legen einen Ostergarten an!

Bis Ostern wollen wir mit euch gemeinsam einen Ostergarten gestalten. Ihr alle könnt euch einen eigenen kleinen Garten zu Hause basteln. In der nächsten Zeit gibt es immer wieder kleine Mitmachaktionen, wo Dinge entstehen, die ihr in euren Garten hineinstellen könnt.

Wir geben euch Tipps, wie ihr den Garten machen könnt. Je nachdem was ihr gerade zu Hause habt, könnt ihr aber auch andere Materialien verwenden. So wird jeder Garten etwas Besonderes und Einzigartiges!

Heute basteln wir zusammen den Gartenumriss.

Teilt Bilder eures Garten einfach auf Instagram oder Facebook und verlinkt uns darauf oder schickt uns Fotos zu. Wir freuen uns darauf sie zu sehen!


Der Frühling zieht im Ostergarten ein!

Heute ist der vierte Sonntag der Fastenzeit. Er trägt den Namen Laetare. Das Wort stammt aus dem Lateinischen und bedeutet: Freu dich. Insgesamt zählt die Fastenzeit sechs Sonntage. Also ist mit dem vierten Sonntag bereits mehr als die Hälfte der Fastenzeit vorbei – und das Osterfest mit seinem fröhlichen, den Tod überwindenden Charakter, kündigt sich immer deutlicher an. Dies zeigt sich auch in der liturgischen Farbe dieses Sonntags: nämlich rosa. Eine Mischung aus violett, der Farbe der Fastenzeit, und weiß, der Farbe des Osterfestes. In verschiedenen Regionen wird der vierte Sonntag der Fastenzeit auch Todsonntag genannt. Diese Bezeichnung geht auf den Brauch des Todaustragens zurück: Im Wettkampf von Herbst/Winter und Frühling/Sommer behält letztlich der Frühling/Sommer die Oberhand. Die winterlich erstarrte Vegetation weicht der frühlinghaft sommerlichen Blüte allen Lebens. Dargestellt wird dieser Sieg, indem eine den Winter symbolisierende Strohpuppe vor den Toren der Stadt verbrannt wird. Das Evangelium am Donnerstag nach Laetare handelt davon, dass Jesus einen jungen Mann, der zuvor tot durch das Stadttor nach draußen getragen worden war, wieder zum Leben erweckt. Dies ist oft schon Thema der Predigten an Laetare. Durchaus möglich, dass das Todaustragen in seinen Anfängen auch Jesu Auferweckung eines Toten sinnliche Gestalt verleihen wollte.   

Heute wollen wir im Ostergarten zeigen, dass der Frühling endlich da ist. Stellt ein paar Zweige in kleine Vasen, die schon blühen oder bald anfangen werden zu blühen. Vielleicht findet ihr ja auch in eurem Garten rosa Blüten?

Ihr könnt auch Samen pflanzen und z.B. in einem kleinen Osterkorb aussäen. Wir haben Kresse ausgesät, da wir die Samen noch in eli.ja hatten. Hier ist die Anleitung für das Basteln eines eigenen Osterkorbes:

Anleitung für ein österliches Kressenest für euren Ostergarten


Wo das Osterei herkommt und was es bedeutet

Ostereier im Ostergarten

So beschreibt der Dichter Hoffmann von Fallersleben (1798 – 1874) im 19. Jahrhundert seine Erfahrungen mit der Ostereiersuche. Doch woher stammt der Brauch des Ostereis?

Schon früh in der Kulturgeschichte galt das Ei als Ursprung des Menschen oder des gesamten Universums. Und bereits Jahrtausende vor dem Christentum wurden Eierschalen gefärbt und aufwendig dekoriert.

Das Ei als etwas, aus dem neues Leben entsteht. Es gilt als Sinnbild für das Leben und die Auferstehung, für den Sieg des Lebens über den Tod. Deswegen hat man Eier früher auch mit in ein Grab gelegt, damit der Tote aufersteht. Das Ei ist auch ein Symbol für die Hoffnung.

Ab dem 12. Jahrhundert führte die Kirche die Segnung von Eiern oder anderen Osterspeisen ein. Die Priester beteten in der Ostermesse: „Segne, Herr, wir bitten dich, diese Eier, die du geschaffen hast, auf dass sie eine bekömmliche Nahrung für deine gläubigen Diener werden, die sie in Dankbarkeit und in Erinnerung an die Auferstehung des Herrn zu sich nehmen.“ Mit diesem Segensspruch wird das Ei nun ausdrücklich zum Symbol für die Auferstehung Christi erklärt.

… und so kam es zu den bunt bemalten hartgekochten Ostereiern:

In der Fastenzeit durften im Mittelalter kein Fleisch und keine Eier gegessen werden. Damit die Eier in der Fastenzeit, die 40 Tage dauert, nicht schlecht werden, musste man sie haltbar machen, also kochen. An Ostern, als die Fastenzeit vorüber war, konnten die Eier dann alle gegessen werden.

Gefärbte Eier werden erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt. Die traditionelle Farbe, mit der die Eier seit dieser Zeit bemalt wurden, ist die Farbe Rot. Mit ihr wurde an das Blut Christi bei seinem Tod am Kreuz erinnert. Die rote Farbe bildete somit einen Kontrast zur harten und kalten Schale des Eis. Dieser Kontrast sollte den Übergang vom verschlossenen Grab Jesu, dem Tod, zur Auferstehung Christi, dem Leben, symbolisieren. 

Wie ihr auf dem Bild seht, sind auch in unseren Ostergarten ein paar Eier eingezogen. Sie sind wie ein Grabhügel angeordnet, um an das Grab Jesu zu erinnern.

Ihr könnt Eier ganz einfach selbst färben und das mit natürlichen Materialien, wie Gemüse, Beeren oder Gewürzen. Wir haben die Anleitung von „smarticular“ benutzt. Ihr findet sie direkt unter https://www.smarticular.net/dieses-jahr-ohne-e-stoffe-leuchtende-ostereier-mit-naturfarben/ . Wie ihr seht sind unsere Eier nur leicht gefärbt, da sie braun sind. Das Färben geht mit weißen Eiern besser.

Vielen Dank an den Biohof Wackenberger Hof, für die leckeren Eier!


Die Osterhasen sind schon im Ostergarten

Habt ihr sie entdeckt? Drei kleine Osterhasen tummeln sich im Ostergarten. Heute geben wir euch keine Anleitung, sondern wollen eure Kreativität sehen! Osterhasen könnt ihr aus allem Möglichen basteln. Wir haben einen aus einem Waschlappen, einen aus einem Korken und Häkelmütze und einen aus Draht und Wolle gemacht. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Schaut einfach, welches Material ihr zu Hause habt und bastelt eure eigenen Häschen. Wir würden uns freuen, wenn ihr uns Fotos davon schickt!

Vielleicht habt ihr euch schon gefragt, wo der Osterhase überhaupt herkommt? Wie kommt es, dass er die Ostereier bringt? Wie hängen Hase, Eier und Ostern eigentlich zusammen?

Am Morgen des Ostersonntags ist es wieder so weit: Die Suche nach den Ostereiern beginnt. Ob im Haus oder, wenn es das Wetter zulässt, auch im Garten.

Die meisten von Euch kennen das. Und Ihr freut Euch, könnt es kaum erwarten, wenn es bald wieder heißt: ‚Sucht die Ostereier!‘

Doch: Wer hat sie versteckt? Ich erinnere mich, bin ja auch schon etwas älter, dass mir gesagt wurde, es sei der Osterhase, der sie gelegt und anschließend versteckt habe. Hm … glaubt Ihr das?

Immerhin ist der Volksglaube an den Osterhasen, erstmals belegt im Jahr 1682, also mehr als 300 Jahre alt.

Noch viel älter aber ist eine andere Tradition. In ihr begegnet uns der Hase im Zusammenhang mit dem christlichen Glauben.

So wurden schon sehr früh, wahrscheinlich um 200 n. Chr. bestimmte Verhaltensweisen des Hasen dahingehend ausgelegt, dass sie dem Verhalten von uns Menschen im Hinblick auf den Glauben vergleichbar sind.

Wie der Hase - so heißt es in einer Physiologus genannten Schrift – in einem Felsen Schutz vor seinen Jägern sucht, so der Christ, indem er bei Gott Zuflucht sucht.

Vielleicht kommt Euch bei dem Gedanken an den Felsen das Ei in den Sinn, von dem bei der letzten Folge die Rede war. Wie aus dem Felsengrab Christus ersteht, so aus dem Ei neues Leben.

Soweit wir wissen, war es Ambrosius, der im 4. Jahrhundert den (Schnee-)Hasen als Sinnbild für die Wandlung, die wir in der Auferstehung erfahren sollen, ins Spiel brachte.

So, zugegeben, das alles ist nicht ganz leicht zu verstehen. Ich hoffe aber, dass Euch soviel klar geworden ist: Der Volksglaube an den Osterhasen und der Glaube an die Auferstehung Christi sind nicht einfach dasselbe.

Sie schließen sich aber auch nicht gegenseitig aus. Es hängt davon ab, was wir in den Ostereiern und dem Osterhasen sehen wollen.  


Ein Osterlamm grast im Ostergarten

Ab heute grast ein Osterlamm in unserem Ostergarten.

Ihr fragt euch sicherlich: Warum backen wir denn jedes Jahr ein Osterlamm? Was hat denn das Lamm überhaupt mit Ostern zu tun? Das erklären wir euch hier:

Der Verzehr von Lämmern reicht schon in die frühe Zeit des Judentums zurück. Es wird traditionell zum Paschamahl gegessen. Das Paschafest wird gefeiert, um an den Auszug Israels aus Ägypten zu erinnern. Erinnert ihr euch an die Geschichte aus der Bibel, in der alle Juden, während der Gefangenschaft bei den Ägyptern, das Blut eines Lammes an den Türpfosten streichen sollen, damit der Erstgeborene nicht von Gott getötet wird? Das Lamm steht also dafür den Tod abzuwenden.

In der Bibel wird Jesus als das „Lamm Gottes“ bezeichnet „das die Sünden der Welt wegnimmt“. Das kennt ihr bestimmt auch aus dem Gottesdienst. Da das letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern feiert, am Abend vor dem Paschafest stattfindet, ist hier die Verbindung zum Lamm an Ostern hergestellt. Zusammen mit der Bedeutung aus dem Judentum, bedeutet das an Ostern: Jesus (Das Lamm Gottes) hat den Tod überwunden!

Das leckere Lamm, das wir heute zu Ostern backen steht also dafür, dass Jesus den Tod besiegt hat!

Wir haben auch schon ein Osterlamm gebacken. Dazu haben wir ein einfaches Bisquit-Rezept genommen, da aber jede Familie ihre eigenen Rezepte hat, geben wir euch hier nur ein paar Hinweise zu einzelnen Arbeitsschritten.

Wenn das Lamm fertig ist, kann es in euren Ostergarten einziehen. Lasst es aber nicht von jetzt an bis Ostern darin stehen, sonst ist es zu trocken zum Essen ;-) Oder ihr backt es erst kurz vor Ostern!


Es wird grün im Ostergarten!

Palmsonntag

Wie ihr seht wird es im Ostergarten heute ganz grün! Es ist Palmsonntag!

Der sechste Sonntag der Fastenzeit, der Palmsonntag, steht am Beginn der Karwoche zusammen mit dem Triduum Sacrum, den ‚heiligen drei Tagen‘. Das ist der Teil der heiligen Woche, der mit der Messe vom letzten Abendmahl Jesu am Gründonnerstagabend beginnt, sich vom Karfreitag, dem Gedenken des Leidens und Sterbens, über den Tag der Grabesruhe, den Karsamstag, erstreckt und mit der Feier der Auferstehung in der Nacht zum Ostersonntag endet.

Der Teil ‚Kar‘ im Wort ‚Karwoche‘ stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet "Trauer", "Klage" oder "Kummer". In Erinnerung an den Einzug Jesu in Jerusalem versammeln sich am Palmsonntag die Gläubigen zur Segnung der Palmzweige.

Bereits im vierten oder fünften Jahrhundert wurde des Einzugs von Jesus in Jerusalem in Form einer Prozession gedacht. Im elften und zwölften Jahrhundert war die Palmsonntagsprozession in vielen Teilen Europas schon Tradition.

Im deutschsprachigen Raum werden fast immer Buchsbaumzweige (die seht ihr hier auf den Fotos) oder Weidenkätzchen gesegnet. Die gesegneten Zweige werden in der eigenen Wohnung an einem Kreuz angebracht oder sie werden zu Palmbuschen oder Palmkreuzen gebunden.

Wir haben auch einen Palmbuschen gebastelt. Ihr könnt das ganz einfach nachbasteln. Die ganze Anleitung findet ihr hier. Wie immer gilt: Dekoriert den Palmbuschen doch einfach mit allem was ihr noch zu Hause findet!

Außerdem haben wir auch in den Ostergarten ein paar Palmzweige gesteckt.


Ein Licht im Ostergarten

In der Osternacht wird vor der Kirche die Osterkerze am Osterfeuer gesegnet und entfacht. Auf der Osterkerze findet sich immer ein Kreuz und die Buchstaben A und O. Das sind die griechischen Buchstaben Alpha und Omega. Jesus hat gesagt: „Ich bin das A und O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.“. Außerdem steht noch die aktuelle Jahreszahl darauf, es gibt also jedes Jahr eine neue Osterkerze. Ihr habt bestimmt schonmal in der Osternacht gesehen, dass fünf Wachsnägel in die Osterkerze hineingesetzt werden. Die stehen für die fünf Wunden, die Jesus am Kreuz hatte.

Wenn die Nägel in der Kerze sind, trägt der Pfarrer die Kerze in einer Prozession in die Kirche. Dabei ruft er dreimal hintereinander: „Lumen Christi“, also das Licht Jesus Christus, denn dafür steht die brennende Kerze. Ursprünglich kommt dieser Ruf aus einem Kloster und wurde gerufen, wenn ein Mönch abends das Licht hereingebracht war, wenn es nach Sonnenuntergang zu dunkel zum Essen wurde.

Die Osterkerze ist ein Symbol für die Auferstehung von Jesus Christus, dem Licht der Welt. Er soll als Licht in der Finsternis hervorleuchten und einen hellen Schein in unsere Herzen geben. Die Kerze soll uns also daran erinnern, dass wir auch in unserem Inneren ein Licht erleuchten lassen, und Gott nah bei uns spüren.

In unseren Ostergarten gehört natürlich auch eine Kerze, ein Licht, dass uns an Jesus erinnert. Wir haben extra eine Kerze für den Ostergarten gestaltet. Das seht ihr in diesem Video.

Gestaltet doch auch eine Kerze für euren Garten! Da die Wenigsten bestimmt Wachsplatten zu Hause haben, gestaltet doch ein schönes österliches Kerzenglas oder einen Teller für die Kerze. Eine Idee dazu findet ihr auf unserer Homepage: Kerzenhalter mit Steinen.


Was die Schnecke mit Ostern zu tun hat

Was die Schnecke mit Ostern zu tun hat

Ganz zum Schluss, an Ostern kriechen einige Schnecken im Ostergarten in Richtung des Grabes. Aber was haben denn Schnecken mit Ostern zu tun?

Das erfahrt ihr heute in einem kleinen Video. Darin hört ihr eine Geschichte von Kerstin Schmale-Gebhard vorgelesen von Helene. Ihr findet es hier:

Hört ganz genau hin!

Welche ganz besondere Aufgabe hat Gott für die Schnecke?

Was versucht die Schnecke Maria von Magdala zu sagen?

Und ganz zum Schluss könnt ihr bestimmt auch beantworten was die Schnecke mit Ostern zu tun hat!

Wir haben kleine Schnecken aus Salzteig gemacht. Das  könnt ihr ganz einfach selbst zu Hause nachmachen. Einfach zwei Tassen Mehl, eine Tasse Salz, einen Teelöffel Pflanzenöl und eine Tasse Wasser. Alles vermengen und fertig! Wir haben mit den natürlichen Farben vom Ostereierfärben den Teig leicht bunt gemacht. Alternativ können die Backwerke später auch angemalt werden. Nach dem Modellieren könnt ihr die Werke durch Backen haltbar machen: Zunächst auf geringer Temperatur (und ab und zu die Feuchtigkeit entweichen lassen) ca. eine Stunde pro halbem Zentimeter trocknen und dann auf ca. 120°C bis 150°C ca. eine Stunde fertigbacken.

Achtung! Den Teig nicht essen! Durch den hohen Salzgehalt ist er nicht genießbar.

Setzt die fertigen Schnecken in euren Garten und er ist fertig!

Schickt uns gerne Fotos eures fertigen Ostergartens unter eli.ja(at)bistum-trier.de zu.

Wir wünschen euch frohe Ostern!