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Gottesdienst in der

Familie feiern

Gottesdienst in der Familie feiern

Wünsche

Wir möchten euch dazu einladen mit Hilfe unserer Vorlage zu Hause gemeinsam Gottesdienst zu feiern!
Ihr könnt von den einzelnen Teilen, das benutzen, was ihr möchtet und was zu euch passt.

Ihr könnt den Gottesdienst als Gesamtes oder nur einzelne Teile davon unten downloaden.

 

Hört euch das Lied "Wünsch dir was" von den Toten Hosen an (das gibt es z.B. bei Youtube). Den Songtext zum Mitlesen findet ihr hier:

Kommt über den Impuls gemeinsam ins Gespräch. Dazu könnt ihr das instrumentale Lied laufen lassen.

 

Wenn ihr möchtet, gibt es hier extra für die Erwachsenen noch ein Gebet.


Gottesdienst in der Familie feiern

Zuwendung

Wir wollen euch dazu einladen mit eurer Familie am Sonntagmorgen gemeinsam am (Frühstücks-)Tisch einen kleinen Gottesdienst zu feiern.

Diese Anleitung begleitet euch durch die kleine Andacht. Ihr findet sie hier zum Download. Verwendet einfach gerne davon, was für euch passend ist. Am Ende geben wir euch eine Idee, was ihr an dem Tag gemeinsam unternehmen könnt und auch eine kleine Alternative. Schaut euch am besten vorher an, was für eure Familie passend ist und wählt den Text entsprechend.


Vorbereitung

Deckt den (Frühstücks-)Tisch, stellt eine Kerze darauf und legt vielleicht auch ein Kreuz dazu.

Wenn Ihr euch dabei das Lied „Aufsteh’n aufeinander zugeh’n“ anhören möchtet, findet Ihr hier den Link.https://www.youtube.com/watch?v=XCcGvDlM5jQ. Es kommt später im Gottesdienst vor.

Schaut Euch die Texte an und überlegt euch, wer welchen Text vorlesen möchte. Die Kerze könnt ihr beim Gebet anzünden.

 


Wir beginnen den Gottesdienst mit dem Kreuzzeichen, im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.


Lied

Aufsteh’n aufeinander zugeh’n (Clemens Billinger)

(Cover von Seven Schuhmacher https://www.youtube.com/watch?v=XCcGvDlM5jQ)


 

Gebet (beim Entzünden der Kerze)

Danke, Gott, für diesen Morgen,

danke, dass du bei mir bist.

Danke für die guten Freunde

Und dass du mich nie vergisst.

Danke für die Zeit zum Spielen,

für die Freude, die du schenkst,

und dass du an dunklen Tagen

ganz besonders an mich denkst.


 

Evangelium vom Tag (Mt 9,35 – 10, 1 [gekürzt])

Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden. Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben. Da sagte er zu seinen Jünger: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden! Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen.

 

Wenn ihr möchtet könnt ihr vor der Meditation mit euren Kindern über den Evangeliumstext ins Gespräch kommen. Dazu könnt ihr ihnen folgende Fragen stellen:

  • Um wen geht es in dem Text, den ihr gerade gehört habt?
  • Warum hatte Jesus Mitleid mit den Menschen?
  • Welche Aufgabe gab Jesus seinen zwölf Jüngern am Ende?

Meditation

Jesus hatte sich kranken und leidenden Menschen zugewandt, ohne etwas zu erwarten. Er wollte für seine Zuwendung keine Gegenleistung. Aber er wollte, dass die Anderen, denen er seine Zuwendung gab, sie diese auch wieder weitergaben.

Im Bibeltext ist die Rede von ‚Schafen, die keinen Hirten haben‘. Wir können uns das so vorstellen: Menschen, die traurig sind, weil ihnen niemand zuhört; Menschen, denen der Halt weggebrochen ist, die ihre Orientierung verloren haben; Menschen, die einsam sind, weil sie verlassen wurden – sie alle brauchen der Zuwendung, also jemand, der für sie da ist.

Stellt euch vor eurer Schwester/eurem Bruder/eurer besten Freundin/euerm besten Freund geht es nicht so gut, ihr merkt, er oder sie ist traurig oder wütend.

Wie könntet ihr ihnen zeigen, dass ihr für sie da seid?

Genau, ihr nehmt euch Zeit für sie. Ihr hört zu, ihr versucht zu verstehen, was sie sagen wollen.

Ihr macht das ja nicht, weil ihr einen Vorteil davon haben wollt, sondern, weil ihr einfach nur da sein wollt, weil ihr den Anderen lieb habt. Ihr braucht auch keine Ratschläge, ihr müsst nicht die Lösung für ein Problem haben. Es reicht, wenn ihr versucht mitzufühlen und den Anderen so akzeptiert wie er ist.

Das funktioniert auch, wenn ihr merkt, dass sich jemand gerade über etwas sehr freut. Hört euch ganz genau an, was ihn so glücklich macht, dann könnt ihr euch auch mitfreuen. Auch dadurch zeigt ihr, dass ihr den anderen lieb habt.

Und wenn ihr so miteinander umgeht, dann merkt ihr immer, dass ihr miteinander verbunden seid.

Jesus wollte das gleiche auch von seinen Jüngern: Sie sollten allen Menschen, die Unterstützung und Zuwendung brauchten, diese auch geben. Unter der Voraussetzung sollen sie seine Botschaft vom Reich Gottes verkünden. Und auch genau das machen Christen heute euch noch: Sie zeigen die Liebe Gottes, in dem sie sich einander zuwenden.


Aktion zum Evangelium

Schenkt euch heute gegenseitig oder anderen Menschen Zuwendung!

 

Vielleicht wart ihr lange nicht mehr bei Oma und Opa? Besucht sie doch heute und schenkt ihnen Zuwendung. Wie? Hört ihnen zu, spielt mit ihnen… Ihr habt bestimmt ganz viele Ideen! 

 

Alternative:

Überlegt gemeinsam, wie ihr euch heute gegenseitig Zuwendung schenken könnt!

Hört euch an, wie ihr euch gegenseitig etwas Gutes tun könnt! Was wünscht sich Mama? Was wünscht sich Papa? Was wünschst du dir? Was wünschen sich deine Geschwister?

Wenn ihr euch alle gut zuhört und euch Zuwendung schenken wollt, dann findet ihr bestimmt etwas, das ihr gemeinsam unternehmen könnt und alle glücklich damit sind.


Abschluss

Zum Abschluss machen wir noch einmal das Kreuzeichen und starten gemeinsam in den Tag!

Im Namen des Vater und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.