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Gottesdienst in der

Familie feiern

Mit der ganzen Familie

Weihnachten zu Hause feiern

Leider können wir dieses Jahr nicht alle zusammen in der Kirche Weihnachten feiern, so wie wir es gewohnt sind. Deswegen bringen wir Weihnachten zu euch nach Hause!

Ihr könnt diesen Gottesdienst mit euren Kindern genauso mitfeiern, wie wir ihn mit wenigen Menschen in der Kirche an Heiligabend feiern. So seid ihr auch mit dabei!

Nachdem ihr ein paar Vorbereitungen für den Gottesdienst getroffen habt, könnt ihr mit eurer Familie in die Feier starten. Nachdem ihr euch über die vergangene Adventszeit ausgetauscht habt, erwartet euch die Weihnachtsgeschichte als Playmobil-Video. Eine wichtige Rolle an Weihnachten spielt der Stern, er hat den Menschen den Weg zu Jesus gezeigt und bedeutet, dass Jesus für die Menschen leuchten wird, also ihnen Frieden bringt. Mit selbstgebastelten Sternen könnt ihr selbst darstellen, für wen oder was euer Stern leuchten soll und ihn anschließend an euren Weihnachtsbaum hängen.

Und hier nun die ganze Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Kinderweihnacht “Ein Stern, der mich leuchten lässt”:


Mit der ganzen Familie

Gottedienst zu Hause feiern

Im heutigen Gottesdienst für zu Hause dreht sich alles um das Licht. Zunächst erforscht ihr mit eurer Familie die Dunkelheit - Wie fühlt sie sich an? Dann zündet ihr eine Kerze an und schaut, was das Licht macht und wie es auch damit nun geht. Es folgt eine kleine Geschichte passend zur Stelle aus Jesaja 9, 1-6, der Verheißung der Geburt des göttlichen Kindes. Zum Abschluss werdet ihr dazu aufgerufen selbst zu Lichtern zu werden und anderen Menschen so eine Freude zu machen. Ein passendes Lied ist natürlich auch dabei.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung steht euch hier zum Download zur Verfügung:


Für die ganze Familie

Gottesdienst zu Hause feiern

In diesem Gottesdienst möchten wir den Kindern das Teilen und Geben näherbringen. Vor allem zur Weihnachtszeit ist dies eine besonders großartige Geste, weil viele Menschen Hilfe benötigen oder weil wir jemandem einfach eine Freude bereiten möchten. Anhand des Beispiels „Johannes dem Täufer“ zeigen wir den Kindern spielerisch, was teilen bedeutet. Darum gestalten wir in diesem Gottesdienst zusammen Bilder mit Fingerfarben. Diese kann man perfekt an Weihnachten an seine Liebsten verschenken.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung steht euch hier zum Download zur Verfügung:


Mit der ganzen Familie

Gottesdienst zu Hause feiern

In diesem kleinen Gottesdienst geht es darum den Kindern näher zu bringen, was eigentlich der Advent bedeutet. Es geht im Advent um die Vorbereitung auf das Kommen von Jesus an Weihnachten. Und klar: Wenn man sich auf das Kommen von Jemandem vorbereitet, muss man vorher aufräumen und alles für den Gast schön machen!

Das könnt ihr euren Kindern ganz praktisch und spielerisch vermitteln: Es wird ein symbolischer Weg zu Jesus gelegt, da im Advent der Weg für Weihnachten bereitet wird. Zunächst ist der Weg noch zugeräumt mit allem möglichen Krims-Krams. Im Gottesdienst wird der Weg gemeinsam mit den Kindern freigeräumt und danach verschönert.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung ist hier zum Download verfügbar.


Gottesdienst in der Familie feiern

Wünsche

Wir möchten euch dazu einladen mit Hilfe unserer Vorlage zu Hause gemeinsam Gottesdienst zu feiern!
Ihr könnt von den einzelnen Teilen, das benutzen, was ihr möchtet und was zu euch passt.

Ihr könnt den Gottesdienst als Gesamtes oder nur einzelne Teile davon unten downloaden.

 

Hört euch das Lied "Wünsch dir was" von den Toten Hosen an (das gibt es z.B. bei Youtube). Den Songtext zum Mitlesen findet ihr hier:

Kommt über den Impuls gemeinsam ins Gespräch. Dazu könnt ihr das instrumentale Lied laufen lassen.

 

Wenn ihr möchtet, gibt es hier extra für die Erwachsenen noch ein Gebet.


Gottesdienst in der Familie feiern

Zuwendung

Wir wollen euch dazu einladen mit eurer Familie am Sonntagmorgen gemeinsam am (Frühstücks-)Tisch einen kleinen Gottesdienst zu feiern.

Diese Anleitung begleitet euch durch die kleine Andacht. Ihr findet sie hier zum Download. Verwendet einfach gerne davon, was für euch passend ist. Am Ende geben wir euch eine Idee, was ihr an dem Tag gemeinsam unternehmen könnt und auch eine kleine Alternative. Schaut euch am besten vorher an, was für eure Familie passend ist und wählt den Text entsprechend.


Vorbereitung

Deckt den (Frühstücks-)Tisch, stellt eine Kerze darauf und legt vielleicht auch ein Kreuz dazu.

Wenn Ihr euch dabei das Lied „Aufsteh’n aufeinander zugeh’n“ anhören möchtet, findet Ihr hier den Link.https://www.youtube.com/watch?v=XCcGvDlM5jQ. Es kommt später im Gottesdienst vor.

Schaut Euch die Texte an und überlegt euch, wer welchen Text vorlesen möchte. Die Kerze könnt ihr beim Gebet anzünden.

 


Wir beginnen den Gottesdienst mit dem Kreuzzeichen, im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.


Lied

Aufsteh’n aufeinander zugeh’n (Clemens Billinger)

(Cover von Seven Schuhmacher https://www.youtube.com/watch?v=XCcGvDlM5jQ)


 

Gebet (beim Entzünden der Kerze)

Danke, Gott, für diesen Morgen,

danke, dass du bei mir bist.

Danke für die guten Freunde

Und dass du mich nie vergisst.

Danke für die Zeit zum Spielen,

für die Freude, die du schenkst,

und dass du an dunklen Tagen

ganz besonders an mich denkst.


 

Evangelium vom Tag (Mt 9,35 – 10, 1 [gekürzt])

Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden. Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben. Da sagte er zu seinen Jünger: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden! Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen.

 

Wenn ihr möchtet könnt ihr vor der Meditation mit euren Kindern über den Evangeliumstext ins Gespräch kommen. Dazu könnt ihr ihnen folgende Fragen stellen:

  • Um wen geht es in dem Text, den ihr gerade gehört habt?
  • Warum hatte Jesus Mitleid mit den Menschen?
  • Welche Aufgabe gab Jesus seinen zwölf Jüngern am Ende?

Meditation

Jesus hatte sich kranken und leidenden Menschen zugewandt, ohne etwas zu erwarten. Er wollte für seine Zuwendung keine Gegenleistung. Aber er wollte, dass die Anderen, denen er seine Zuwendung gab, sie diese auch wieder weitergaben.

Im Bibeltext ist die Rede von ‚Schafen, die keinen Hirten haben‘. Wir können uns das so vorstellen: Menschen, die traurig sind, weil ihnen niemand zuhört; Menschen, denen der Halt weggebrochen ist, die ihre Orientierung verloren haben; Menschen, die einsam sind, weil sie verlassen wurden – sie alle brauchen der Zuwendung, also jemand, der für sie da ist.

Stellt euch vor eurer Schwester/eurem Bruder/eurer besten Freundin/euerm besten Freund geht es nicht so gut, ihr merkt, er oder sie ist traurig oder wütend.

Wie könntet ihr ihnen zeigen, dass ihr für sie da seid?

Genau, ihr nehmt euch Zeit für sie. Ihr hört zu, ihr versucht zu verstehen, was sie sagen wollen.

Ihr macht das ja nicht, weil ihr einen Vorteil davon haben wollt, sondern, weil ihr einfach nur da sein wollt, weil ihr den Anderen lieb habt. Ihr braucht auch keine Ratschläge, ihr müsst nicht die Lösung für ein Problem haben. Es reicht, wenn ihr versucht mitzufühlen und den Anderen so akzeptiert wie er ist.

Das funktioniert auch, wenn ihr merkt, dass sich jemand gerade über etwas sehr freut. Hört euch ganz genau an, was ihn so glücklich macht, dann könnt ihr euch auch mitfreuen. Auch dadurch zeigt ihr, dass ihr den anderen lieb habt.

Und wenn ihr so miteinander umgeht, dann merkt ihr immer, dass ihr miteinander verbunden seid.

Jesus wollte das gleiche auch von seinen Jüngern: Sie sollten allen Menschen, die Unterstützung und Zuwendung brauchten, diese auch geben. Unter der Voraussetzung sollen sie seine Botschaft vom Reich Gottes verkünden. Und auch genau das machen Christen heute euch noch: Sie zeigen die Liebe Gottes, in dem sie sich einander zuwenden.


Aktion zum Evangelium

Schenkt euch heute gegenseitig oder anderen Menschen Zuwendung!

 

Vielleicht wart ihr lange nicht mehr bei Oma und Opa? Besucht sie doch heute und schenkt ihnen Zuwendung. Wie? Hört ihnen zu, spielt mit ihnen… Ihr habt bestimmt ganz viele Ideen! 

 

Alternative:

Überlegt gemeinsam, wie ihr euch heute gegenseitig Zuwendung schenken könnt!

Hört euch an, wie ihr euch gegenseitig etwas Gutes tun könnt! Was wünscht sich Mama? Was wünscht sich Papa? Was wünschst du dir? Was wünschen sich deine Geschwister?

Wenn ihr euch alle gut zuhört und euch Zuwendung schenken wollt, dann findet ihr bestimmt etwas, das ihr gemeinsam unternehmen könnt und alle glücklich damit sind.


Abschluss

Zum Abschluss machen wir noch einmal das Kreuzeichen und starten gemeinsam in den Tag!

Im Namen des Vater und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.